Vernichtung von reifem Deckfruchtbestand vor der Aussaat oder nach der Direktsaat. Dies kann durch mechanische Methoden (Schwader, Zerkleinerungswalzen, Kurzscheiben) oder chemische Methoden erfolgen.
Wissensbasis
Mischkulturen, die zwischen die Hauptkulturen gesät werden, aber oft auch eine durchgehende Pflanzendecke in den Reihenabständen bieten. Aufgrund ihrer großen Vielfalt bieten sie eine breite Palette von Vorteilen für das Bodenleben und den Nährstoffkreislauf. Bei richtiger Anwendung erfüllen sie neben der Schaffung von Bodenleben eine Vielzahl von Funktionen: Bodenlockerung, Unkrautunterdrückung, Nährstoffverdauung, Nährstoffspeicherung, Stickstofffixierung.
Bei der Direktsaat wird der Boden im Vergleich zur Direktsaat am wenigsten gestört: Die Scheibe des verwendeten Einzelkornsaatgeräts schneidet die Bodenoberfläche schräg an, hebt den Boden leicht an und lässt ihn dann auf das eingebrachte Saatgut zurückfallen. Nach der Aussaat ist die gesäte Reihe fast nicht mehr wahrnehmbar.
Auf der Anbaufläche findet vor der Aussaat keine Bodenbearbeitung statt. Bei der Aussaat öffnet die Scheiben- oder Grubber-Säeinheit die Bodenoberfläche nur so weit, wie es für die Bildung der Saatfurchen erforderlich ist, und verdichtet den Saatgraben anschließend wieder. Die erforderlichen Nährstoffe werden in einem Arbeitsgang entweder in flüssiger und/oder fester Form neben oder unter dem Saatgut ausgebracht. Die nachträgliche Zugabe von Nährstoffen kann durch Injektion oder Blattzufuhr erfolgen.
Es wird nur der Streifen zwischen den Saatreihen bearbeitet, der normalerweise 20-25 cm breit ist. Die Furchen werden nicht bearbeitet, in der Regel mit Mulch.
Gegebenenfalls Bearbeitung der obersten 10 cm zur mechanischen Unkrautbekämpfung oder Saatbettbereitung. Das Gerät kann entweder ein Schlepp- oder ein Scheibengrubber sein.
Kultivierung ohne Pflügen, wobei alle anderen Werkzeuge als der Pflug erlaubt sind. Lockerer, Grubber, Kombinierer, Kurzscheibe, Boronen. Gemeinsames Merkmal ist, dass sie nur vertikal arbeiten, lockern, keine Rotation, eventuell minimale Durchmischung. Auch hier ist es das Ziel, den Boden so wenig wie möglich zu stören. Die geeignete Bearbeitungstiefe sollte durch eine mechanische Prüfung der Bodenschichten, auch vor jeder Bearbeitung, ermittelt werden. Die Prüfung kann mit einem Spaten, einer Kelle oder [...] durchgeführt werden.
In der Regel "konventionelles" Pflügen, bei dem der Oberboden bis zu einer Tiefe von 15-45 cm abgetragen wird. Die obere belüftete (aerobe) Bodenschicht wird unten abgelagert und die untere anaerobe Schicht wird oben abgelagert oder miteinander vermischt, wodurch das gewachsene Bodenleben beschädigt und vernichtet wird. Die aufgewühlte Schicht lockert sich zwar, aber nur vorübergehend oder oft zu stark. In der Zwischenzeit bildet sich unterhalb der Bearbeitungstiefe eine dicke, verdichtete Schicht, die so genannte ektale [...]
Am 27.08.2024 nahmen wir an der 62. AGRA Internationalen Messe für Landwirtschaft und Ernährung in Slowenien teil! Sie war fast so groß wie die Messe in Novi Sad, und...
GY.I.K.
Ja, das stimmt. Selbst in Gebieten mit geringen Niederschlagsmengen von 250 mm pro Jahr werden überall auf der Welt Deckfrüchte erfolgreich angebaut. Mit verschiedenen Techniken und Methoden können Keimung und Wachstum von Deckfrüchten unter solchen Bedingungen sichergestellt werden.
Ja, die regenerative Landwirtschaft kann auf allen Bodentypen angewendet werden. Die Methoden und Praktiken können an unterschiedliche Bodenbedingungen angepasst werden und sind daher in allen Fällen wirksam.
Regenerative Landwirtschaft kann in jedem Maßstab betrieben werden, vom Blumentopf bis zu Tausenden von Hektar Ackerland. Die Methoden und Techniken können unabhängig von der Größe angepasst werden.